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Offen sein und Vorurteile ablegen– Digitale Medien im Hort

In ihrem Buch „Dreißig Minuten, dann ist aber Schluss!“ ermutigt Patricia Cammarata Familien, das Thema digitale Medien nicht zu verteufeln, sondern gemeinsam anzugehen, sich damit auseinanderzusetzen und die vielen Möglichkeiten zu erkennen. In unserem Interview gibt sie Anregungen und Tipps wie sich pädagogische Fachkräfte in Horten gemeinsam mit Kindern und Familien digitalen Medien nähern können.

Alle machen mit – Demokratiebildung in Kindertageseinrichtungen

Die Kinder, die heute unsere Krippen, Kindergärten und Horte besuchen, sind diejenigen, die in Zukunft unsere Gesellschaft gestalten. Wenn wir möchten, dass sich diese Gesellschaft durch Freiheit, ein friedliches Miteinander, Gerechtigkeit sowie durch Möglichkeiten zu echter Teilhabe und Mitbestimmung auszeichnet, dann müssen Kinder schon ab der frühen Kindheit demokratische Werte kennenlernen und verinnerlichen.

Virtuelle Morgenkreise, digitale Grußbotschaften und Co. – Mit Kindern virtuell in Kontakt sein

Auf Grund des Coronovirus und den daraus entstandenen Auswirkungen auf das gesellschaftliches Leben, werden viele Kinder für eine Weile nicht in ihre Kindertageseinrichtung gehen können. Virtuelle Kontaktmomente können dabei helfen die Beziehungen zwischen pädagogischen Fachkräften und den Kindern sowie zwischen den Kindern untereinander aufrecht zu halten.

Mit Kindern über das Coronavirus sprechen

Das Coronavirus beschäftigt uns im Moment alle sehr. Seine Auswirkungen auf das tägliche Leben stellen für alle eine große Herausforderung dar. In solchen Situationen ist es wichtig auch die Kinder mit einzubeziehen.

Sprachenvielfalt in Kinderbüchern

Für Kinder sind sowohl die Familiensprache(n) als auch die Sprache(n) ihrer Umgebung bedeutsam. Deshalb ist es die Aufgabe von Kindertageseinrichtungen, dass alle Sprachen der Kinder im Alltag auftauchen. Mehrsprachige Begrüßungs- und Abschiedsrituale, Lieder oder Reime stellen für Kinder eine Verbindung zwischen der Alltagssprache der Kita und der Familiensprache her. Neben Hörspielen und Hörbüchern bieten Kinderbücher in verschiedenen Sprachen die Möglichkeit, mehrsprachige Erlebnisse in den pädagogischen Alltag zu integrieren. Welche Kinderbücher sich dafür besonders gut eignen, können Sie in diesem Text lesen.

Bonbons im Sarg?

Kinder können dem Tod überall begegnen: im Märchen, in Liedern, auf der Straße – und manchmal in der Kita. Dann stehen die Fachkräfte vor der Aufgabe, mit ihren Kindern über Sterben, Tod und Trauer zu reden, weil eines der Kinder aus der Gruppe – vielleicht sehr plötzlich – verstorben ist. Trauer, Schock, Ohnmacht, Angst: Pädagogische Fachkräfte finden oft keine Worte für das Unfassbare und suchen Rat.